+90 352 232 19 30 info[at]barlastrans.com

Suche

Kontaktieren Sie Uns

Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen wir ihnen jederzeit zur Verfügung

Dokumenteninkasso

Dokumente gegen Kasse, Documents against Payment (d/p), Cash against Documents; Art des Dokumenteninkassos, bei der dem Importeur die Exportdokumente von der vorlegenden Inkassobank gegen Zahlung (Kontobelastung) ausgehändigt werden. Wegen der grundsätzlich sofortigen Fälligkeit zur Zahlung („bei Sicht”, „bei erster Präsentation”, aber auch „zahlbar bei Ankunft der Ware/des Lkw´s” o.Ä.) werden diese Inkassi mit dem Oberbegriff Sichtinkassi belegt.

Ausfuhranmeldung

Eine Ausfuhranmeldung muss bei jeder Ausfuhr von Waren in ein Land außerhalb der EU ab einem Rechnungswert von 1000 Euro abgegeben werden. Dieses Ausfuhrdokument dient zum einen der Kontrolle von Exportbestimmungen, zum anderen der statistischen Erfassung der Warenströme.

CMR-Frachtbrief

“Internationales Übereinkommen über Beförderungsverträge im Straßengüterverkehr (= CMR von französisch Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route).

Die CMR, auch CMR-Frachtbrief genannt, regelt die Beförderung von Gütern aller Art per Lastkraftwagen. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Standort, an dem ein Gut übernommen wird und der Standort, an dem ein Gut abgeliefert wird, in zwei verschiedenen Staaten liegen. Mindestens einer der Staaten muss dabei CMR-Mitglied sein. Dies gilt ohne Rücksicht auf den Wohnsitz oder die Staatsangehörigkeit der Parteien. Das Übereinkommen ist in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union und einigen weiteren Staaten gültig. Ist ein Sachverhalt durch die CMR nicht hinreichend geregelt, gilt ergänzend das nationale Recht. Auch die Haftung bei Transportschäden wird über den CMR-Frachtbrief geregelt.Die CMR ist ausschließlich für die Verladung von Straßenfahrzeugen bestimmt, Container oder Wechselaufbau gelten nicht als Fahrzeuge.

Wichtige Angaben im CMR-Frachtbrief sind: Absender, Empfänger, beigefügte Dokumente, Art und Menge des Transportgutes, Kfz-Kennzeichen, Frachtführer. Diese Angaben sind eindeutig im Frachtbrief auszufüllen.”

CMR-Versicherung CMR (Convention Marchandise Routier)

Abk. für Convention relative au Contrat de transport international de marchandises par route. Völkerrechtliches Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr, das für die Türkei 1995 in Kraft getreten ist und im grenzüberschreitenden Transport von und nach Türkei als zwingendes Recht, also ohne Möglichkeit der vertraglichen Abbedingung gilt. Ansprüche nach CMR verjähren grundsätzlich nach einem Jahr (bei Vorsatz drei Jahre).

Lkw Abmessungen

Conveniently foster effective technology whereas dynamic innovation. Distinctively predominate client-focused leadership whereas client-centric models. Compellingly generate corporate best practices for resource-leveling e-markets. Appropriately re-engineer pandemic infrastructures before professional technology. Seamlessly extend integrated systems before flexible interfaces.

Proactively conceptualize cutting-edge synergy whereas high-quality e-tailers. Phosfluorescently integrate resource-leveling catalysts for change after standardized users. Completely implement economically sound growth strategies vis-a-vis quality models. Monotonectally re-engineer equity invested e-business before interoperable niche markets. Distinctively leverage existing top-line leadership and competitive resources.

TIR-Abkommen

Das TIR-Verfahren wurde unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg entwickelt, um die Wirtschaft im Nachkriegseuropa zu beleben. Eine TIR-Vereinbarung wurde im Jahre 1949 getroffen. Ihr Erfolg führte zur Schaffung des ersten TIR-Übereinkommens im Jahre 1959. Das Übereinkommen von 1959 wurde im Jahre 1975 durch das geltende Zollübereinkommen über den internationalen Warentransport mit Carnets TIR (TIR-Übereinkommen 1975) ersetzt.

Carnet TIR

Das TIR-Verfahren (“Transports Internationaux Routiers”) dient der Erleichterung des internationalen Warentransports mit Straßenfahrzeugen. Es vereinfacht die zu erfüllenden Förmlichkeiten im grenzüberschreitenden Verkehr. Rechtsgrundlage des TIR-Verfahrens ist das Übereinkommen über den internationalen Warentransport mit Carnets TIR (“TIR-Übereinkommen 1975”) vom 14. November 1975 mit zurzeit 65 Vertragsparteien einschließlich den Mitgliedstaaten der Gemeinschaft. Praktisch durchführbar ist ein Versandverfahren mit Carnet TIR jedoch nur in den Ländern, die über national zugelassene, bürgende Verbände verfügen (am 01. Mai 2004 waren es 54 Länder). Die Zollstellen verlangen von dem Transportunternehmer selbst keine Sicherheit für die auf den beförderten Waren lastenden Zölle und anderen Abgaben. Ein national zugelassener Verband bürgt für Zölle und andere Abgaben, die im Falle von Unregelmäßigkeiten in Zusammenhang mit einem TIR-Transport entstehen können. Ein Carnet TIR-Heft besteht aus zwei Umschlagblättern, einem gelben Blatt (nicht für Zollzwecke), der benötigten Anzahl von (Trenn-)Abschnitten Nrn. 1 und 2 (jeweils weiß und grün) mit blattweiser, fortlaufender Nummerierung und einem Protokoll (gelb) für Umladungen und andere Ereignisse während der Beförderung. Auf der Innenseite des Deckblatts und der letzten Umschlagseite befindet sich eine Anleitung für die Verwendung des Carnets TIR. Es wird in französischer Sprache gedruckt; zum Teil sind die Texte auch in englischer Sprache wiedergegeben.

Die Prinzipien des TIR Systems

Das TIR System ist ein Zolltransit System für den Gütertransport. Es beruht auf fünf Prinzipien: 1.Die Sicherheit der Fahrzeuge und der Container 2.Internationale Garantiekette 3.TIR Zeugnis 4.Bei Zoll Kontrollen die gegenseitige Akzeptanz 5.Kontrollierter Eingang.

Über Incoterms

Die Incoterms wurden von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC) entwickelt und 1936 erstmals aufgestellt. Der Stand der Incoterms wird durch Angabe der Jahreszahl gekennzeichnet. Sie wurden mehrfach angepasst, die aktuelle Fassung sind die Incoterms 2010 (7. Revision). Die Incoterms 2010 wurden als 7. Revision zum 1. Januar 2011 implementiert. Hierdurch werden die ursprünglich 13 Klauseln der Incoterms 2000 auf 11 Klauseln bei den Incoterms 2010 reduziert, wovon 7 multimodal und 4 nur im See- oder Binnenschifftransport einsetzbar sind. Die Incoterms sollen vor allem die Art und Weise der Lieferung von Gütern regeln. Die Bestimmungen legen fest, welche Transportkosten der Verkäufer, welche der Käufer zu tragen hat und wer im Falle eines Verlustes oder Beschädigung der Ware das finanzielle Risiko trägt (Gefahrübergang). Die Incoterms geben jedoch keine Auskunft darüber, wann und wo das Eigentum an der Ware von dem Verkäufer auf den Käufer übergeht. Auch Zahlungsbedingungen und Gerichtsstand werden über sie nicht geregelt. Die Incoterms haben keine Gesetzeskraft; sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie von Käufer und Verkäufer in den Vertrag einbezogen werden. Zum Beispiel muss im Vertrag erwähnt sein „CIP gemäß INCOTERMS 2010“, wobei 2010 auf die jeweilige Version der Incoterms verweist. Sonderbestimmungen in einzelnen Verträgen zwischen den Parteien gehen den Incoterms vor. Die Verwendung der Incoterms im Vertrag (durch Angabe von Kürzel der Klausel und des jeweiligen Orts) ist freiwillig. – DAF frei Grenze (engl.: Delivered At Frontier) vereinbarter Lieferort an der Grenze – DAT geliefert Terminal (engl.: Delivered At Terminal) vereinbartes Terminal – DAP geliefert benannter Ort (engl.: Delivered At Place)[8] vereinbarter Lieferort im Einfuhrland – CPT Fracht bezahlt bis (engl.: Carriage Paid To) vereinbarter Bestimmungsort – FCA Frei Frachtführer (engl.: Free CArrier) Frei vereinbarter Frachtführer Des Weiteren werden aus diesen vier Gruppen nochmals 2 Gruppen zusammengefasst. Die erste Gruppe bezieht sich auf die Klauseln, die für jeden Transport und den kombinierten Transport angewendet werden können (EXW, FCA, CPT, CIP, DAP, DAT, DDP). Die zweite Gruppe bezieht sich auf die Klauseln, die ausschließlich auf den See- oder Binnenschifffahrtstransport angewendet werden können (FAS, FOB, CFR, CIF).

Warenverkehrsbescheinigung A.TR.

“Warenverkehrsbescheinigungen A.TR. werden eingesetzt im Warenverkehr mit der Türkei. Dies gilt jedoch nur bei Ausfuhren von sogenannten Zollunionswaren. Darunter versteht man alle Waren, die nicht zum Warenkreis der EGKS-Waren oder der Agrarerzeugnisse gehören. Da eine Warenverkehrsbescheinigung A.TR. Aussagen zur Freiverkehrseigenschaft einer Ware enthält, müssen die begünstigten Waren aus dem zollrechtlich freien Verkehr des Ausfuhrlandes stammen und direkt aus einem Mitgliedsstaat in die Türkei (oder umgekehrt) transportiert werden. Die A.TR. ist ein förmlicher Präferenznachweis und wird grundsätzlich von einer Zollstelle ausgestellt.
Ermächtigte Ausführer dürfen jedoch im Rahmen ihrer Bewilligung vorausbehandelte Warenverkehrsbescheinigungen A.TR. ohne Wertgrenze selbst ausfertigen.

Warenverkehrsbescheinigung EUR. 1

Die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 ist für den Warenverkehr mit den Staaten, mit denen die EG Freihandels-, Präferenz- bzw. Kooperationsabkommen abgeschlossen hat, sowie mit Staaten und Gebieten, die mit der EG assoziiert sind anwendbar. Präferenznachweise sind Ursprungsnachweise. Die Erlangung von Zollvorteilen ist Zweck dieser Bescheinigung. Bestimmte Waren können zollfrei oder mit ermäßigten Zollsätzen in das jeweilige Land importiert werden, d. h. für den ausländischen Kunden wird die Wareneinfuhr dadurch günstiger. Präferenzberechtigt sind lediglich Waren, die von der jeweiligen Präferenzregelung erfasst werden und die darin festgelegten Voraussetzungen erfüllen. Die EUR.1 wird im Rahmen der Versandabfertigung der Ware von der zuständigen Versandzollstelle ausgestellt. Der Ausführer reicht diese ausgefüllt bei der Zollstelle ein. Auf Verlangen sind der Zollstelle Nachweispapiere (z. B. Lieferantenerklärungen bei Handelsware, eine EUR.1 bei Importware oder eine Ursprungserklärung) vorzulegen, um den Ursprung der Exportware zu beweisen. Wichtig ist die korrekte Einreihung der Waren in den Zolltarif, d.h. die Statistische Warennummer (HS-Code) muss bekannt sein

CMR (Convention Marchandise Routier)

Internationales Übereinkommen über Beförderungsverträge im Straßengüterverkehr (= CMR von französisch Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route). Die CMR, auch CMR-Frachtbrief genannt, regelt die Beförderung von Gütern aller Art per Lastkraftwagen. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Standort, an dem ein Gut übernommen wird und der Standort, an dem ein Gut abgeliefert wird, in zwei verschiedenen Staaten liegen. Mindestens einer der Staaten muss dabei CMR-Mitglied sein. Dies gilt ohne Rücksicht auf den Wohnsitz oder die Staatsangehörigkeit der Parteien. Das Übereinkommen ist in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union und einigen weiteren Staaten gültig. Ist ein Sachverhalt durch die CMR nicht hinreichend geregelt, gilt ergänzend das nationale Recht. Auch die Haftung bei Transportschäden wird über den CMR-Frachtbrief geregelt.Die CMR ist ausschließlich für die Verladung von Straßenfahrzeugen bestimmt, Container oder Wechselaufbau gelten nicht als Fahrzeuge.

Transport von Gefährlichen Gütern (ADR)


ADR bedeutet “”Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße””.
Die Buchstaben ADR werden aus der französischen Sprache abgeleitet:
“”Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route”” “”Gefährliche Güter sind Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und Sachen ausgehen können.

Was ist ADR?

Das ADR wurde am 30. September 1957 in Genf unter der Anleitung der UNECE beschlossen und ist am 29. Januar 1968 in Kraft getreten. Zu den Unterzeichnerstaaten gehörten unter anderem Frankreich und Deutschland. Wirksam wurde das ADR zunächst durch Umsetzung in das jeweilige nationale Recht. Heute sind alle EU-Staaten auch ADR-Unterzeichner, das ADR ist durch eine EU-Verordnung rechtsgültig. Das ADR wird alle zwei Jahre an die neuesten technischen und juristischen Erkenntnisse angepasst. Derzeit liegt das ADR 2013 vor. Es ist weitgehend konform mit den Model Regulations der UN Recommendations on the Transport of Dangerous Goods der Vereinten Nationen, die derzeit in der Revision 17 (2011) gültig sind, und weniger detailliert ausgeführt sind. Sie werden insbesondere seitens der UNECE mit der EU zusammen gepflegt. Zentraler Inhalt des ADR ist Dokumentation des Transportvorganges, Klärung der Sicherheitspflichten der Beteiligten und Unterweisung der beteiligten Personen, vom Versender über Verpacker und Transporteur und den Empfänger der Sendung, bis hin zur Notfallkette im Schadfalle. Das ADR fordert die Gefahrgutkennzeichnung von Transportverpackung und Fahrzeug mit den Gefahrzetteln, und auf Fahrzeugen auch die Gefahrentafel (orangefarbene Warntafel) mit der Gefahrnummer (Kemlerzahl) und der UN-Nummer.

Was ist Lowbed? (Großraum und Schwerlasttransport)

Großraum- und Schwertransporte (auch: Schwerguttransport) sind Frachtguttransporte, die nicht maß- und/oder gewichtsgerecht sind. Es werden vier Arten unterschieden: 1.Großraum = große Abmessungen und kleines Gewicht (zum Beispiel ein Blechsilo, Tank) 2.Schwertransporte = geringe Abmessungen aber sehr hohes Gewicht (zum Beispiel Betonträger, Kranballast) 3.Großraum- und Schwertransporte = eine Kombination aus 1. + 2. (zum Beispiel Großtransformatoren, Turbinen, Gasphasenreaktoren) 4.Langtransporte = Güter mit Längen über 20 Meter (zum Beispiel Holz-Dachbinder, Flügel von Windkraftanlagen sowie Mastschüsse) Da Sondertransporte nur mit einer gültigen Genehmigung stattfinden dürfen, muss vor dem geplanten Transport eine Genehmigung beim zuständigen Ordnungsamt eingeholt werden. Hierzu wird ein Genehmigungsantrag mit dem Absender, Empfänger, Ladungsabmessungen, Gewichten (eventuelle Leerfahrtabmessungen), Kennzeichen, Achslasten, Achsabstände, Anzahl der Räder je Achse, Spurweite sowie der Fahrtwegbeschreibung an das Amt übermittelt.